<
Q56A9326
<
>

Füllungstherapie

Füllungstherapie:

Entsteht an einem Zahn ein Defekt aufgrund von Karies, so muss diese entfernt werden um die Ausdehnung zu verhindern. Anschließend wird der Zahn mit einer Füllung versorgt, die das Eintreten von Bakterien verhindert und die Form und Funktion des Zahnes wieder herstellt.

Es gibt verschiedene Füllungsmaterialien die zu Verfügung stehen, darunter die zwei Hauptvertreter Amalgam und Composite (Kunststoff).

Amalgam:

Ist das längst verwendete Füllungsmaterial in der Zahnmedizin, das eine relativ gute Langlebigkeit und Formbarkeit aufweist. Durch die Weiterentwicklung gibt das heutige Amalgam jedoch geringere Mengen an Quecksilber ab. Daher wird dieses Füllungsmaterial in unserer Ordination nicht bei Kindern verwendet. Hauptproblem des Amalgams ist die Korrosion, was bedeutet, dass dieses Material in Lösung geht und Spalten auftreten. Damit ist der Karies wieder die Tür geöffnet. Dies ist der wesentliche, nachteilige Unterschied zur hochwertigen Füllungstherapie mit Inlays, deren Material aus mundbeständigen Werkstoffen wie Edelmetall oder Keramik besteht (siehe Kapitel Kronen Brücken).

Composite: Ist ein zahnfarbener Kunststoff, der bei Einbringung plastisch ist und durch UV-Licht ausgehärtet wird.  Durch eine große Farbenpalette ist es möglich hochästhetische Rekonstruktionen durchzuführen, die für den Laien nicht zu erkennen sind. Da Compositefüllungen geklebt werden, kann schonender und zurückhaltender mit dem Gewebe des Zahnes umgegangen werden und es wird im Gegensatz zur Amalgamfüllungen kein Unterschnitt zur mechanischen Befestigung der Füllung benötigt. Composite hat jedoch den Nachteil, dass es sich beim Aushärten zusammenzieht und zu undichten Stellen führen. Durch schichtweises Auftragen der einzelnen Compositelagen, kann diesem Problem jedoch entgegen getreten werden.